Cupra Tavascan – Coupé-SUV der Spanier geht in Serie

Cupra Tavascan – Coupé-SUV der Spanier geht in Serie

Samstag, 03. April 2021

Das bereits 2019 vorgestellte Konzept des Cupra Tavascan geht in Serienproduktion: die Seat-Tochter beschenkte sich mit dieser Verkündung pünktlich zum dritten Geburtstag des Unternehmens selbst. Marktstart für das in Barcelona entworfene und entwickelte Elektroauto ist für 2024 in Europa und in Übersee geplant. Der Preis für das Elektro-Coupé bleibt allerdings noch ein Geheimnis.

Der Cupra Tavascan wird wie auch das Geschwistermodell Cupra Born auf der MEB-Plattform des Mutterkonzerns Volkswagen basieren. Um genau zu sein auf der Basis des VW ID. 5, der ebenfalls ein Coupé-SUV darstellt. Auch in den Proportionen und der Größe ähneln sich die beiden Modelle stark. Optisch ist das zweite Elektroauto der Sportmarke futuristisch und extrovertiert gehalten, an der Front (und am Heck) befindet sich ein tief sitzendes, beleuchtetes Cupra-Logo. Die 22-Zoll großen Leichtmetallräder unterstützen die Aerodynamik des SUVs. Beim Interieur der Studie kommen Designelemente aus Alcantara und Karbon und kontrastierende Farben bzw. schwarz/weiß zum Einsatz. Ein volldigitales 12,3-Zoll-Display befindet sich im Sichtfeld des Fahrers/der Fahrerin, ein weiteres 13-Zoll-Display ist drehbar und bietet auch für Beifahrer Infotainment. Die Schalensitze sind mit Lautsprecher und Smartphone-Anschlüssen ausgestattet. Wie nah das Serienmodell an der Optik und an technischen Daten der Studie bleibt, wird sich zu einem späteren Zeitpunkt zeigen.

Fotos: Cupra (2)

Technische Details zum Serienfahrzeug sind nämlich noch nicht bekannt. Lediglich die Daten des Konzeptfahrzeugs könnten erahnen lassen, was uns beim Cupra Tavascan erwartet. Die Studie wurde mit einem Allradantrieb und zwei Elektromotoren ausgestattet. Einer an der Vorder- und einer an der Hinterachse, die insgesamt eine Motorleistung von 225 kW (306 PS) erreichen. In weniger als 6,5 Sekunden schießt der Spanier von 0 auf 100 km/h. Die Batteriekapazität der Studie lag bei 77 kWh und schaffte eine eine Reichweite von etwa 450 km nach WLTP-Norm.