Bolt Mobility Elektroautos

Bolt Mobility Elektroautos

Ein junges und innovatives Startup steckt hinter dem Namen Bolt Mobility. Das Unternehmen aus der niederländischen Universitätsstadt Delft ist durch seinen AppScooter bekannt geworden. Der Elektroroller hat sich auch durch seinen Beinamen „Tesla auf zwei Rädern“ im Gedächtnis vieler Menschen festgefahren. Besonders an ihm ist nicht nur eine versprochene Reichweite von mehr als 400 Kilometern, sondern auch sein Touch-Display und der bestehende Internetzugang. Bolt Mobility hat diesen E-Roller erfolgreich via Crowdfunding finanziert und die Produktion 2018 gestartet.

Die Philosophie der Marke Bolt Mobility

Trotzdem Bolt Mobility ein bislang noch kleines Startup verkörpert, hat das Unternehmen ehrgeizige Pläne. Den ersten Roller definieren die Macher als eine Neuerfindung smarter Mobilität. Auf diesen Aspekt legen die Niederländer besonders großen Wert und verschreiben sich dem Ziel, eben diese Mobilität für die Menschen so komfortabel, effizient und unterhaltsam wie möglich zu machen. Ein ökologisch nachhaltiges Fahren möchte Bolt Mobility mit seinem AppScooter voranbringen. Vielmehr soll dieser sogar den Grundstein für die smarte Mobilität der nächsten Jahre und Jahrzehnte bilden.

Wie sich erkennen lässt, hebt das Startup den Begriff „smart“ hervor. Dafür gibt es auch einen nachvollziehbaren Grund, denn der E-Roller ist mit einem markanten, sieben Zoll großen Display ausgestattet. Dieses verbindet sich mit dem Smartphone und das kann dann darüber bedient werden. Die Absicht dahinter: Statistiken zufolge nutzen 70 Prozent aller Rollerbesitzer ihr Mobiltelefon während der Fahrt. Das wiederum erhöht das Unfallrisiko um das 160-Fache. Sicherheit spielt daher beim AppScooter eine ebenfalls wichtige Rolle. Um Eingaben zu machen, brauchen beim Elektroroller von Bolt Mobility nicht die Hände vom Lenker genommen zu werden, da dieser die dazugehörigen Steuerelemente bereithält.

E-Mobil Hersteller Bolt Mobility und was die Marke prägt

Der Startup-Charakter lässt sich bei Bolt Mobility ganz eindeutig erkennen. Das Unternehmen zeigt, dass es mit dem Ziel angetreten ist, die Mobilität zu verändern. Die neuartigen Innovationen von der enormen Reichweite bis hin zum Display des AppScooters sind Belege dafür.

Dass dieser E-Roller überhaupt entstanden ist, dürfte auch mit der Herkunft der Macher zusammenhängen. Die Niederlande sind in Europa die Nation mit der höchsten Rollerdichte. Knapp 60 von 1.000 Menschen besitzen ein derartiges Fortbewegungsmittel. Insgesamt gibt es rund eine Million registrierter Roller in den Niederlanden. Insofern hat auch das Umfeld prägend auf Bolt Mobility eingewirkt.

Ein weiterer, kennzeichnender Aspekt ist der Beiname „Niederländischer Tesla auf zwei Rädern“. Diesen hat das Startup seinem Produkt selbst verpasst und damit einen klugen Marketingschritt gewählt. Das konnte in jedem Fall dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad von Bolt Mobility zusätzlich zu steigern.

Nicht zuletzt soll auch die Art und Weise unerwähnt bleiben, mit welcher das Projekt überhaupt erst erfolgreich auf den Weg gebracht werden konnte. Per Crowdfunding sammelte Bolt Mobility mehr als drei Millionen Euro von über 17.000 Unterstützern ein. In Zukunft plant das Unternehmen wegen des enormen Zuspruchs die Fertigung in großen Stückzahlen: Bis zu 100.000 Modelle könnten dann jährlich die Produktionshallen verlassen.

Innovationen und Besonderheiten der Marke Bolt Mobility als E-Mobil Hersteller

Allein der Beiname „Tesla auf zwei Rädern“ genügt, um die Innovation zu verstehen, die Bolt Mobility mit seinem AppScooter geschaffen hat. Beeindruckend ist die versprochene Reichweite, die bislang im Segment der E-Roller ihresgleichen sucht. Es lassen sich bis zu sechs Akkumodule integrieren. Wie viele es sein sollen, entscheidet der Nutzer selbst. Bei maximaler Kapazität sind offenbar 400 Kilometer und mehr mit nur einer Aufladung möglich. Praktisch ist an der Batterie ebenso, dass sie entnommen werden kann. Daher braucht der AppScooter nicht an einem festen Ort neuen Strom zugeführt bekommen, da sich der Akku dann auch in der eigenen Wohnung oder im Büro auf einhundert Prozent bringen lässt.

Ein ebenfalls positiver Aspekt der Batterie: Sie ist nicht etwa unter dem Sitz verbaut und auf diese Weise stehen 65 Liter Stauraum zur Verfügung – genügend Platz für zwei Einkaufstüten oder eine Kiste Wasser. Bolt Mobility stellt auf Wunsch Extras bereit. Zu diesen gehören etwa eine integrierte Front- und Selfie-Kamera, ein Windschutz, eine Kühlung für den Stauraum oder auch eine Heizung für Sitz und Lenker.

Zum Standard aller AppScooter gehört unterdessen das sieben Zoll große Display. Entweder kann es per Touch oder über die in den Lenker integrierten Tasten bedient werden. Allerdings ist nicht immer der volle Zugriff auf den kompletten Funktionsumfang erlaubt. Zur eigenen Sicherheit des Fahrers stehen bei bestimmten Geschwindigkeiten nicht alle Anwendungen bereit. In jedem Fall ist aber die Möglichkeit gegeben, den Bildschirm auch bei Regenwetter sowie mit Handschuhen problemlos zu bedienen. Wichtig ist hinsichtlich der Sicherheit außerdem für den Nutzer, dass er sein Smartphone in jedem Fall in der Tasche lassen kann.

Anrufe dürfen direkt über den Elektroroller angenommen werden. Da der AppScooter mit iOS und Android in identischem Maße kompatibel ist, gibt es keinerlei Einschränkungen zu befürchten. Ein GPS Modul ist ebenfalls vorhanden, sodass gleich ein Navigationssystem parat steht. Zur Unterhaltung ist ein Zugriff auf Streaming-Dienste gegeben und auch nahegelegene Ladestationen sind direkt über den AppScooter Elektroroller abrufbar.

Die Bolt Mobility Unternehmensgeschichte in Fakten

  • 2014 gründen Marijn Flipse und Bart Jacobsz Rosier ihr Startup Bolt Mobility
  • via Crowdfunding gelingt es Bolt Mobility 2017, mehr als drei Millionen Euro für das erste Projekt, den AppScooter erfolgreich zu finanzieren
  • die Produktion des Elektrorollers beginnt 2018