Opel Elektroautos

Opel Elektroautos

Zweifelsohne hat der Rüsselsheimer Autobauer Opel eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die bereits 1862 begann. Wenngleich nicht sofort in den Anfangsjahren auch die Fahrzeugproduktion startete, so verfügt das Unternehmen dennoch über einen umfassenden Erfahrungsschatz. Das verhalf Opel schließlich auch dazu, der zwischenzeitlich größte Autobauer Deutschlands zu sein. Heute ist die Marke Teil der PSA Group, die sich in Zukunft stark im Bereich der Elektromobilität engagieren möchte. Der Opel Ampera-e verkörpert das erste E-Auto des Herstellers.

Die Philosophie der Marke Opel

Kurz und bündig bringt Opel seine Philosophie auf den Punkt, wenn es um das emissionsfreie Fahren geht. „Elektroautos sind die Zukunft“, heißt es auf der Online-Präsenz des Unternehmens und damit ist die Marschrichtung für die kommenden Jahre festgelegt. Darüber hinaus ist der Hersteller der festen Überzeugung, dass E-Autos eine entscheidende Rolle für eine geringere Umweltbelastung einnehmen.

Der Urbanisierungstrend, argumentiert Opel, würde dazu führen, dass immer mehr Menschen in den Städten leben und dort eben diese Belastung für die Umwelt verursachen. Eine der Antworten darauf sind die eigenen E-Autos der Marke. Sie würden einen Beitrag zur emissionsfreien Mobilität leisten und zum anderen bewegt sich die Technologie dahin, in einigen Jahren ein autonomes Fahren zu ermöglichen. Das hätte wiederum weniger Verkehrschaos zur Folge.

Nicht zuletzt begreift Opel die Elektromobilität auch als eine enorme Chance für Deutschland. Das Land, in welchem das Auto einst erfunden wurde, gilt im internationalen Wettbewerb absolut wettbewerbsfähig. Einziges Hindernis: Um auch zum Leitmarkt bei E-Autos heranzuwachsen, müsse die Nachfrage künftig stark zunehmen. Die Auffassungen von Opel treffen genau den Kern der gegenwärtigen Situation. Das Rüsselsheimer Unternehmen geht jedoch selbst mit gutem Beispiel voran, um E-Autos künftig noch massentauglicher werden zu lassen. Gilt die Reichweite bislang noch als ein großes Manko der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge, so setzt der Opel Ampera-e mit einem Wert von 520 Kilometern laut Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) bei einer Akkuladung durchaus Maßstäbe.

E-Auto Hersteller Opel und was die Marke prägt

Kommt zur Sprache, was Opel als Fahrzeughersteller im Allgemeinen prägt, so ist es mit Sicherheit auch seine recht wechselvolle und in jeder Hinsicht bewegte Geschichte. Höhen und Tiefen gehören die Unternehmenshistorie. Dabei scheint es, als wäre die Rüsselsheimer Marke seit der Zugehörigkeit zur PSA Group in ruhige Fahrwasser gelangt – das kann ihr nur zugutekommen.

Sie schloss sich damit einem der größten Autobauer Europas an, der wiederum ein enormes finanzielles Potenzial mitbringt. Letztlich ist das auch von entscheidender Bedeutung, um in den Bereich der Elektromobilität und damit in Zukunftstechnologien zu investieren. Auf diese darf auch Opel zurückgreifen.

Innovationen und Besonderheiten der Marke Opel als E-Auto Hersteller

Mit seinem Opel Ampera-e hat das Unternehmen bereits ein Elektroauto auf den Markt gebracht, dass definitiv als innovativ bezeichnet werden darf. Viele zuvor vorgestellte Fahrzeuge schafften es auf zumeist geringere Reichweiten, weswegen sie insbesondere als favorisierte Lösungen im Stadtverkehr gelten. Die Antwort von Opel darauf ist der Ampera-e, der es auf bis zu 520 Kilometer mit einer Akkuladung schafft und damit definitiv für Langstrecken taugt. Die Batterie selbst wurde besonders flach konzipiert. Sie bietet ausreichend Platz im Fahrzeug. Dementsprechend können insgesamt fünf Passagiere darin unterwegs sein. Verschiedene Modi stehen zugleich für einen unterschiedlichen Energieverbrauch. Der Nutzer kann somit die jeweils für die aktuelle Strecke passende Einstellung wählen, um die Kapazität des Akkus möglichst zu schonen.

Für mehr Sicherheit beim Fahren sorgen diverse Assistenzsysteme, die der Opel Ampera-e vorweisen kann. Das ist neben einem Spurhalteassistenten auch eine automatische Gefahrenbremsung oder aber ein Toter-Winkel-Warner.

Wie viele andere E-Auto-Hersteller auch, greift Opel auf die Möglichkeit einer eigenen Smartphone App zurück. Mit dieser lässt sich das Fahrzeug über das Mobiltelefon steuern. Die Anwendung dient nicht allein dazu, den Standort des Wagens ausfindig zu machen oder ihn zu ver- und entriegeln. Die myOpel App erleichtert auch die Suche nach der nächsten Ladestation und ist das passende Tool, um die Heizung oder die Klimaanlage zu aktivieren.

Die Opel Unternehmensgeschichte in Fakten

  • 1862 gründet Adam Opel ein Unternehmen, das zunächst auf die Produktion von Nähmaschinen ausgerichtet ist
  • die ersten Anfänge des Automobilbaus sind auf 1898 zurückdatiert
  • ab 1911 endet die Fertigung von Nähmaschinen und es beginnt die Herstellung von Fahrrädern und Motorwagen
  • als erster Fahrzeugbauer im Deutschen Reich erhielt Opel 1924 Fließbänder für sein Werk in Rüsselsheim, woraufhin eine günstigere Massenproduktion möglich wurde
  • ebenfalls 1924 avanciert Opel zum größten deutschen Hersteller der Automobilbranche
  • 1931 übernimmt General Motors Opel im Rahmen der Weltwirtschaftskrise komplett
  • mit dem Opel Ampera-e erscheint das erste reine Elektroauto von Opel 2017
  • seit 2017 ist Opel außerdem Teil der PSA Group, wozu auch Peugeot und Citroen gehören
  • 2018 gibt der Hersteller mit dem GT X Konzeptfahrzeug einen Ausblick auf das Design kommender Modelle
  • bis 2020 möchten Opel und der britische Ableger Vauxhall gemeinsam vier E-Autos veröffentlichen