Lastmanagement (Wallboxen)

Wallboxen mit Lastmanagement sind immer dann gefragt, wenn es darum geht, mehrere E-Autos gleichzeitig zu laden. Grundsätzlich steht für eine solche Ladestation nur ein begrenztes Kontingent an Strom zur Verfügung. Beziehen zu viele Fahrzeuge gleichzeitig Energie, könnte das zu einer Überlastung des Stromnetzes führen. In der Konsequenz würde das den Ladevorgang verzögern oder ihn zeitweise unterbrechen. Ein Lastmanagement verhindert das durch eine bestmögliche Auslastung des Stromnetzes. Vereinfacht lässt sich sagen: Nutzen wenige E-Autos die Wallbox, erhalten sie eine hohe Ladekapazität. Sind viele Fahrzeuge angeschlossen, wird die Ladeleistung automatisch angepasst. Es ist in drei Formen des Lastmanagements zu unterscheiden. Statisches Lastmanagement bedeutet, dass die Ladekapazität bei jedem angeschlossenen Stromer gleich gehalten wird. Ein dynamisches Lastmanagement richtet sich nach dem momentanen Verbrauch des dazugehörigen Gebäudes. Je geringer der Gesamtstromverbrauch, umso mehr Ladeleistung kann bei den Fahrzeugen anliegen. Das fahrplanbasierte Lastmanagement erlaubt hingegen eine individuelle Anpassung für jedes E-Auto.