BMW iX3 liegt voll im Zeitplan. Marktstart noch in diesem Jahr

BMW iX3 liegt voll im Zeitplan. Marktstart noch in diesem Jahr

Dienstag, 09. Juni 2020

Das zweite Elektroauto von BMW ist auf dem Weg. Nachdem der Münchner Fahrzeugbauer über mehrere Jahre hinweg Erfolge mit seinem i3 feierte und ihn regelmäßig durch Akku-Upgrades weiterentwickelte, kündigt sich jetzt der BMW iX3 an. In einer aktuellen Pressmitteilung gewährt das Unternehmen einen Einblick zum aktuellen Zwischenstand. Noch in 2020 sollen die ersten Kunden ihren neuen Stromer in Empfang nehmen dürfen.

BMW gibt bekannt, dass die notwendigen Testverfahren zur Homologation des iX3 erfolgreich abgeschlossen wurden. Die dabei ermittelten Ergebnisse sollten inzwischen den jeweiligen Zulassungsbehörden der wichtigsten Automobilmärkte vorliegen. Arno Keller, der die Entwicklung des vollelektrischen SUVs beim Hersteller leitet, zeigt sich zufrieden. Erstmals sei es dem Unternehmen gelungen, ein komplettes Homologationsverfahren für einen Stromer parallel in China und Europa zu absolvieren.

Zwei Mitarbeiter beguchtachten den BMW iX3 beim Verlassen der Produktionshalle
Fotos: BMW (2)

Für das Team sei es „eine besondere Herausforderung“ gewesen – immerhin galt es, im Zeitraum von vier Wochen ein über 340-stündiges Testprogramm mit mehr als 7.700 Kilometern zu bewältigen. Der Aufwand hat sich offenbar gelohnt, denn BMW liegt eigenen Angaben zufolge „genau im Zeitplan“. Die Serienproduktion des BMW iX3 startet dementsprechend im Spätsommer dieses Jahres. Die ersten Vorserienmodelle sind aber unlängst entstanden. An diesen arbeiten die Münchner seit Mitte 2019. Erst kürzlich lief das 200ste Exemplar vom Band. Hergestellt wird das E-Auto in China beim Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) in Shenyang.

Der Autobauer hebt zudem in Person von Arno Keller hervor: „Wir produzieren den vollelektrischen BMW iX3 zusammen mit dem BMW X3 mit Verbrennungsmotor auf der gleichen Linie“. Das ermögliche eine hohe Effizienz und Flexibilität bei der Fertigung. Der Stromer basiert schließlich auf dem konventionellen X3. Er nutzt einen E-Motor mit einer Leistung von maximal 200 kW und damit gleichzusetzenden 270 PS. Der Akku wird über eine Netto-Kapazität von 74 kWh verfügen. Mit ihm soll eine Reichweite von bis zu 440 Kilometern realisierbar sein. Der Wert beruht auf dem europaweit geltenden WLTP-Zyklus. Da die Behörden derzeit die Zulassungen erteilen und die offiziellen Verbrauchswerte festlegen müssen, ist vorerst von „vorläufigen Angaben“ die Rede.            

Den ganz konkreten Marktstart sowie die Preisgestaltung des BMW iX3 bleibt der Autobauer vorerst schuldig. Laut Ankündigung erhalten die ersten Kunden ihr Fahrzeug noch in diesem Jahr – dabei wurde nicht näher erläutert, ob damit Käufer in China oder Europa gemeint sind.