Mercedes EQA: Hersteller gewährt Ausblick zum zweiten EQ-Modell

Mercedes EQA: Hersteller gewährt Ausblick zum zweiten EQ-Modell

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Mercedes Benz hat die neue Generation seines erfolgreichen Kompakt-SUVs GLA präsentiert. Statt auf einer Messe oder einem besonderen Event feierte der Wagen seine Premiere virtuell im Netz. Im gleichen Atemzug gab es auch einen Ausblick auf den EQA, die rein elektrische Version des Modells. Das Fahrzeug wird das zweite aus der EQ-Familie und soll im kommenden Jahr bei den Händlern stehen.

Erstmals gab sich das Batterie-SUV zum Jahresende 2017 zu erkennen. Die Stuttgarter hatten den EQA damals noch als Kompaktlimousine vorgesehen. Die marktreife Version wird sich vielmehr an besagtem GLA orientieren und dementsprechend etwas konventioneller ausfallen. Das ist dem aktuellen Teaser von Mercedes zu entnehmen. Der Hersteller präsentiert das Elektroauto zunächst nur von der Seite. Dennoch lässt sich daraus schon sehr gut ableiten, dass das Serienmodell zumindest die grundlegenden Proportionen des einstigen Konzeptfahrzeugs beibehält. Das bedeutet im Klartext: Eine langgezogene Motorhaube und ein steil abfallendes Heck gehören zu den wesentlichen charakteristischen Merkmalen.

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Fotos: Mercedes Benz (2)

Von dem mit Verbrennungsmotor ausgestatteten GLA unterscheidet sich die Batterieversion unter anderem dadurch, dass sie insgesamt etwas höher liegt. Der Grund dafür ist schlichtweg, dass im Boden mehr Platz aufgrund des Akkus erforderlich ist. Vermutlich verpasst der Hersteller dem EQA wie schon dem bereits vorausgefahrenen, ersten EQ-Modell – dem EQC – eine glatte Front. Aller Voraussicht nach erhalten auch die Front- und Heckleuchten eine eigene Optik.

Finale technische Daten stehen zwar noch aus, aber voraussichtlich sollte das E-SUV mit einem 150 kW starken Antrieb ausgestattet werden. Gegebenenfalls könnten weitere Leistungsstufen mit 200 kW und 250 kW hinzustoßen. Mehrere Optionen sind gleichermaßen beim Akku denkbar. Neben einer standesgemäßen 60-kWh-Batterie scheint auch eine 110-kW-Variante möglich.

Die Reichweite soll bei mindestens 400 Kilometern liegen. Diese sind allerdings noch nach dem NEFZ-Zyklus berechnet worden – den hat aber unlängst der praxisnähere WLTP-Wert in Europa abgelöst. Das E-Auto unterstützt Schnellladungen, mit denen sich binnen zehn Minuten neue Energie für die nächsten 100 Kilometer tanken lässt. Preislich startet der Mercedes EQA offenbar bei 38.000 Euro und sortiert sich damit in einer Klasse mit dem BMW i3 ein. Bis 2022 plant Mercedes, insgesamt zehn rein elektrische Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.