Piëch Mark Zero: E-Sportwagen mit 500 Kilometern Reichweite

Piëch Mark Zero: E-Sportwagen mit 500 Kilometern Reichweite

Freitag, 22. Februar 2019

Klangvoller Name, sportliches Fahrzeug – so kündigt sich der Piëch Mark Zero an, der auf dem Automobilsalon in Genf Premiere feiern wird. Initiator des Projekts ist Anton Piëch, der Sohn des früheren VW-Chefs Ferdinand Piëch. Bislang liegen noch nicht viele Informationen zu dem Elektroauto vor. Es gibt Skizzen und ein paar Eckdaten zur Orientierung. In jedem Fall soll der Stromer erst den Anfang darstellen, denn weitere Modelle dürften in Zukunft folgen.

Das Unternehmen Piëch Automotive erlebt zum Genfer Automobilsalon, der am 7. März beginnt, ein Heimspiel, denn es stammt aus der Schweiz. Es hat – ähnlich wie der Volkswagenkonzern – eine modulare Plattform entwickelt. Sie bildet die Grundlage für das Debütfahrzeug und ermöglicht rund 60 weitere Varianten, zu denen unter anderem auch ein SUV und eine Limousine gehören. Darüber hinaus hat die erst im August 2017 gegründete Marke wohl auch Pläne in der Schublade, um in Zukunft autonomes Fahren zu ermöglichen.

Piech Mark Zero Elektroauto
Fotos: Piëch Automotive (2)

Es mag nur bedingt zu überraschen, dass der Piëch Mark Zero optisch an den legendären Porsche 911 erinnert. Anton Piëch ist der Urenkel von Ferdinand Porsche. Der 911er geht auf Ferdinand Alexander Porsche zurück und dieser wiederum war ein Cousin von Antons Vater Ferdinand. Mit dem E-Sportwagen soll eine Reichweite von 500 Kilometern realistisch sein, die auf dem europaweit gültigen WLTP-Zyklus beruht. Welche Kapazität der Energiespeicher bereithält, ist noch nicht mitgeteilt worden.

Dafür kündigt das Unternehmen aus Zürich einen speziellen Batteriezellen-Typ an. Damit seien eigenen Aussagen zufolge wesentlich höhere Stromflüsse beim Laden und Entladen möglich. Dennoch würde dabei kaum Wärme erzeugt, sodass Piëch Automotive nur auf die Kühlung mit Luft setzt. Gleichzeitig liefert es den Vorteil, dass Gewicht eingespart werden kann. Somit bringt es der Sportwagen auf rund 1,8 Tonnen. Der Akku kommt an der Hinterachse sowie im Mitteltunnel unter. Alle weiteren Einzelheiten von der Ladeleistung über die Beschleunigung bis zur Höchstgeschwindigkeit verrät Piëch Automotive dann im März. Zumindest auf den Preis gibt es bereits einen Hinweis: Er soll bei etwa 200.000 Euro liegen.