Studie GT X Experimental zeigt Opels Vision von Elektromobilität

Studie GT X Experimental zeigt Opels Vision von Elektromobilität

Mittwoch, 22. August 2018

In Sachen Elektromobilität hat Opel seine Zielstellung wie viele andere Marken bereits deutlich formuliert. Bei den Rüsselsheimern hört diese auf die Bezeichnung Pace-Strategie und dabei ist vorgesehen, bis 2024 jedes Modell mit einem elektrischen Antrieb anzubieten. Gute Kritiken konnte auch der Ampera-e als erstes Elektroauto des Herstellers einfahren. Ganz aktuell enthüllt Opel den GT X Experimental, der einen Ausblick gibt, wie sich die Interessenten die Modelle des Autobauers in Zukunft vorstellen dürfen.

Nicht völlig überraschend handelt es sich bei der Studie um ein kompaktes Elektro-SUV. Schließlich hatte Opel schon in der Vergangenheit angekündigt, dass knapp die Hälfte aller bis 2021 verkauften Modelle SUVs sein sollen. Zunächst zu den harten Fakten: Der Opel GT X Experimental bringt eine Länge von 4,06 Metern, eine Breite von 1,83 Metern sowie eine Höhe von 1,528 Metern mit. Der Radstand von 2,63 Metern verspricht ein ausreichendes Platzangebot. Und wenn schon die Rede von Maßen ist, sollen auch die Räder nicht vergessen werden: Opel setzt bei diesem Modell auf 17-Zoll-Felgen, die jedoch aufgrund der nahezu ballonartig erscheinenden Reifen wesentlich üppiger wirken.

Opel GT X Experimental Elektroauto_1
Fotos: Opel (2)

Von der Designsprache kommt ein Minimalismus zum Tragen, der die moderne Wirkung betont. Außenspiegel fehlen und werden durch Kameras ersetzt, auch Türgriffe sind nicht vorhanden. Apropos Türen: Diese öffnen gegenläufig im Winkel von 90 Grad und machen das Einsteigen noch komfortabler. Hell ist es im Innenraum dank einer weit nach hinten reichenden Windschutzscheibe, die zugleich als Panoramadach fungiert. Angenehm übersichtlich bleibt auch das Interieur, bei dem vor allem ein großes Display die üblichen Bedienelemente ersetzt und auch die von den Kameras erfassten Ansichten darstellt.

Die Leistungsdaten des GT X Experimental macht Opel unterdessen noch nicht publik, sondern verweist nur auf den Akku. Dieser bietet eine Kapazität von 50 kWh und lässt sich per Induktion aufladen. Das Elektroauto soll zum Autonomen Fahren im Level 3 vorbereitet sein. Konkret bedeutet das, dass der Wagen zwar komplett eigenständig auf der Straße unterwegs ist, der Fahrer aber gegebenenfalls noch eingreifen kann. Ob dieses Fahrzeug tatsächlich in Zukunft in Serie geht, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vorherzusehen. Die Chancen stehen nach Aussagen des Herstellers jedoch gut.