US-Startup Rivian präsentiert Pickup und SUV mit elektrischem Antrieb

US-Startup Rivian präsentiert Pickup und SUV mit elektrischem Antrieb

Mittwoch, 05. Dezember 2018

Seit 2009 gibt es inzwischen das Startup Rivian aus den USA. Bislang ist das Unternehmen kaum in Erscheinung getreten. Es hat sich Zeit genommen, um die ersten elektrisch angetriebenen Fahrzeuge vorzubereiten. Nun wagt sich der Hersteller aus dem Schatten heraus und präsentiert mit dem R1T ein Pickup und mit dem R1S ein SUV. Beide warten mit den identischen Leistungsdaten auf, die für Aufsehen sorgen. Die Entwicklungsarbeit scheint sich gelohnt zu haben.

Der wesentliche Unterschied zwischen dem R1T und dem R1S liegt in der Optik. Der Pickup R1T verfügt über eine Ladefläche und ist für eine Nutzlast von 800 Kilogramm vorgesehen. Zudem kann er eine Anhängelast von 5.000 Kilogramm befördern. Das SUV R1S hat Rivian geringfügig kürzer gehalten und verfügt anstelle der Ladefläche auf Wunsch über eine dritte Sitzreihe. Dementsprechend wird es entweder als Fünf- oder als Siebensitzer angeboten.

Rivian Elektro Pickup R1T
Fotos: Rivian (2)

Das bleibt jedoch nicht die einzige Entscheidung, welche die Kunden treffen können. Rivian setzt bei beiden Fahrzeugen auf die gleiche Plattform. Hier sind insgesamt vier E-Motoren verbaut, die jeweils eine Leistung von 147 kW aufbieten. Dafür werden mehrere Konfigurationsmöglichkeiten bereitgestellt, sodass die Fahrzeuge zwischen 300 und 562 kW abrufen.

Außerdem gibt es insgesamt drei Akkugrößen, die 105 kWh, 135 kWh oder 180 kWh speichern. Dadurch ergeben sich abhängig von der Batterie Reichweiten zwischen mindestens 370 und bis zu 644 Kilometern. Rivian hat dazu noch nicht verraten, welchem Prüfzyklus diese Angaben zugrunde liegen. Da das Unternehmen jedoch in den USA ansässig ist, dürfte es sich dabei um den als praxisnah geltenden EPA-Zyklus handeln. Die Höchstgeschwindigkeit beider Elektroautos ist jeweils bei 200 km/h abgeriegelt.

Rivian verbaut mehrere Displays in den Stromern. Ein 15,6 Zoll fassender Touchscreen nimmt den größten Teil des Armaturenbretts ein, während eine 12,3 Zoll große Anzeige hinter dem Lenkrad positioniert ist. Die Unterhaltung der Fahrgäste auf den hinteren Plätzen gewährleistet unterdessen ein 6,8 Zoll-Display. Vorbestellungen nimmt Rivian schon jetzt entgegen, obwohl die Serienproduktion erst Ende 2020 erfolgen soll. Für die günstigste Variante fallen umgerechnet etwa 61.000 Euro an.