VW ID.: Der Erlkönig stellt sich in Südafrika unter Beweis

VW ID.: Der Erlkönig stellt sich in Südafrika unter Beweis

Montag, 17. Dezember 2018

Auf ihm ruhen viele Hoffnungen und Erwartungen bei Volkswagen: Die Rede ist vom VW ID., der als erstes Elektroauto der neuen ID-Familie erscheinen wird. Für viel Gesprächsstoff sorgt der Stromer lange schon im Vorfeld, der gewissermaßen als das Fahrzeug für jedermann zu verstehen ist. Jetzt gibt es die ersten Fotos vom Erlkönig zu sehen, der gegenwärtig in Südafrika auf Herz und Nieren geprüft wird.

Doch nicht nur erste Bilder vom kompakten Stromer liegen vor, sondern auch einige Informationen zum Status Quo. Dafür hat Volkswagen einige ausgewählte Medienvertreter nach Südafrika eingeladen. Bei der aktuellen Testphase geht es den Niedersachsen darum, die Schwächen des VW ID. auszumachen und diese bis zum geplanten Marktstart zu korrigieren. Der Marktstart ist überhaupt ein passendes Stichwort, denn dieser soll im Frühjahr 2020 erfolgen.

VW ID. Erlkönig Elektroauto_1
Fotos: Volkswagen AG (2)

Vorbestellungen nimmt VW schon ab dem kommenden Frühjahr entgegen, bevor die Produktion Ende 2019 startet. Bis all das so weit ist, muss der ID. spätestens im März endgültig auf einen Namen getauft werden. Bei VW ID. oder VW ID. Neo, wie seine interne Bezeichnung lautet, bleibt es nicht. Wenngleich noch keine konkreten Leistungsdaten zu diesem Elektroauto kommuniziert wurden, hat Volkswagen zumindest schon etwas durchblicken lassen.

Es soll verschiedene Akkupakete geben, von denen die Reichweite abhängt. Mit der kleinsten Ausführung sind nach dem inzwischen gültigen WLTP-Zyklus 330 Kilometer machbar. Maximal stehen 550 Kilometer in Aussicht. Der Basisversion des VW ID. werden rund 150 PS nachgesagt und das 4,25 Meter lange Modell ist auf 19-Zoll-Felgen unterwegs. Die Top-Variante erhält unterdessen 20 Zoll große Felgen und bringt wohl einen Antrieb von 204 PS mit. In der aktuellen Testphase hat sich herausgestellt, dass an den Reifen Verbesserungsbedarf besteht, deren Abrollgeräusche noch zu laut sind. Des Weiteren machte sich in der Sonne Südafrikas bemerkbar, dass das Head-Up-Display noch nicht hell genug abbildet.

Preislich kündigt VW den ID. zu einem Preis an, der sich auf Höhe eines Diesel-Golfs und damit bei weniger als 30.000 Euro einsortiert.