Rapidgate

Das Wort Rapidgate kam Anfang 2018 auf und bezieht sich ganz konkret auf den Nissan Leaf mit einem 40 kWh-Akku. Fahrer dieses E-Autos hatten festgestellt, dass mehrere Schnellladungen in kurzen, aufeinanderfolgenden Abständen dazu führen, dass sich die mögliche Ladeleistung von 50 kW auf etwa die Hälfte reduziert. Folglich verzögert sich auch die Dauer der Energiezufuhr. Nissan reagierte auf dieses Problem und erklärte, dass dieser Effekt bewusst zum Schutz des Akkus gewählt sei.  Schnellladungen heizen die Batterie auf. Weil diese beim Leaf nicht über Flüssigkeit, sondern über Luft gekühlt wird, kann sie beim nächsten Stopp noch nicht auf eine normale Temperatur zurückgekehrt sein. Um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern, greife dieser Mechanismus, der die Ladegeschwindigkeit begrenzt. Ein Anfang 2019 veröffentlichtes Software-Update mildert diesen Effekt ab und lässt wieder höhere Ladeleistungen zu.