Share2Drive: Nächstes Startup aus Aachen präsentiert E-Auto-Konzept

Share2Drive: Nächstes Startup aus Aachen präsentiert E-Auto-Konzept

Donnerstag, 23. August 2018

Mittlerweile ist es wohl nicht übertrieben, die Stadt Aachen als Hochburg der Elektromobilität in Deutschland zu bezeichnen. Der von der Deutschen Post genutzte StreetScooter hat seine Wurzeln dort. Das Startup e.Go Mobile entwickelte und produziert künftig seinen ersten Kleinwagen, den e.Go Life, in der westlichsten deutschen Großstadt. Nun reiht sich in diese Aufzählung ein weiteres, junges Unternehmen ein: Share2Drive heißt es und plant ein E-Auto, das vornehmlich für Carsharing-Zwecke vorgesehen ist.

Das Fahrzeug wurde auf den Namen SVEN getauft, wobei es sich um eine Abkürzung von „Shared Vehicle Electric Native“ handelt. Wie sich anhand der Begriffe bereit erkennen lässt, handelt es sich hier um ein rein elektrisches Fahrzeug – und sein künftiges Einsatzgebiet soll der innerstädtische Bereich sein, wo es für das Carsharing genutzt werden kann, aber auch als Bestandteil von Unternehmensflotten denkbar ist.

Dank seiner kompakten Maße kommt der Stromer in nahezu jeder Parklücke unter. Eine Schiebetür macht das Aussteigen komfortabler, wenn die Fahrzeuge dicht an dicht stehen. SVEN ist lediglich 2,5 Meter lang und bietet drei Sitzplätze. Share2Drive spricht von einem „Rolling Device“ – einem rollenden Gerät, salopp übersetzt. Dieser Titel passt insofern, da SVEN vollständig mit dem Internet vernetzt ist. Das soll den Nutzern sehr individuelle Einstellungen ermöglichen. Wie das konkret aussehen kann, ist bisweilen noch nicht bekannt.

Ein großzügiges Display im Inneren ist für die Bedienung und die Anzeige verschiedener Informationen bestimmt. Optional kann der Fahrer auch Sprachbefehle erteilen, auf die das Elektroauto dann reagiert. Erstmals offiziell der Öffentlichkeit präsentiert wird SVEN schon Ende September im Rahmen der Zukunftsmesse Aachen 2025. Einen größeren Auftritt erhält er schließlich auf dem Genfer Autosalon, der im kommenden Frühjahr stattfindet. Bis Ende 2019 soll nach gegenwärtigem Planungsstand ein erster, fahrbereiter Prototyp fertiggestellt sein.