Skoda öffnet den Vorhang für den E-Crossover Vision iV in Genf

Skoda öffnet den Vorhang für den E-Crossover Vision iV in Genf

Dienstag, 19. Februar 2019

Am 7. März startet der Genfer Automobilsalon und insbesondere in diesem Jahr haben verschiedene Hersteller angekündigt, neue Elektrofahrzeuge zu präsentieren. Honda, Volkswagen oder auch Audi sind ein paar beispielhafte Namen. Von Skoda gibt es ein Crossover mit spektakulärem Design zu sehen: Der Vision iV ist die Konzeptstudie eines Modells, welches schon im kommenden Jahr auf den Markt rollt. Mit ersten Bildern teasert die tschechische Automarke das E-Auto im Vorfeld an.

Der Skoda Vision iV ist zwar nicht der erste herstellereigene Stromer, den das Unternehmen anbieten wird, dafür aber der erste eigens entwickelte. Den Anfang macht schließlich noch Ende dieses Jahres der e-Citigo, der analog zum VW e-Up ist, nur mit einer höheren Reichweite aufwartet. Den Vision iV hat Skoda jedoch selbstständig designt und dabei den Vision E als früheres Konzeptfahrzeug weiterentwickelt. Dieses zeigte der Hersteller 2017 im Rahmen der Messe Auto Shanghai auf einer großen Bühne.

Gegenüber dem Modell ist der Vision iV aber noch einmal mit einem wesentlich sportlicheren Schliff versehen worden. An diesem aktuellen Design soll sich offenbar nicht mehr viel vor dem Verkaufsstart ändern. Spektakulär erscheint der E-Crossover gleich aus mehrerer Hinsicht. Die 22 Zoll großen Räder und die ausgestellten Kotflügel verleihen ihm einen stämmigen Look, während der Dachverlauf typisch für ein SUV Coupé ist.

Skoda Vision iV Elektroauto_1
Fotos: Skoda (2)

Darüber hinaus zeigt sich der Vision iV reich an Wiedererkennungsmerkmalen. Zu diesen lassen sich die auffallend großen Lufteinlässe der Frontschürze ebenso zählen wie der breit abgedeckte Grill mit seinen vertikalen Rippen oder die schmalen LED Leuchten. Der Skoda-Schriftzug auf dem Heck wird durch rot beleuchtete Buchstaben gekennzeichnet. Was beim Audi e-tron erstmals Anwendung fand, kommt auch beim Elektro-SUV der Marke aus Mladá Boleslav zum Einsatz: Anstelle konventioneller Seitenspiegel sind lediglich schmale Kameras verbaut, durch die ein noch geringerer Luftwiderstand erzielt wird.

Technische Details bleiben zumindest vorerst noch Mangelware. In jedem Fall wird der Vision iV den Modularen Elektrobaukasten (MEB) aus dem Volkswagen-Konzern nutzen. Abhängig vom gewählten Akkupaket sind wohl zwischen 400 und 600 Kilometer an Reichweite zu erwarten. Zuletzt hatte Skoda angekündigt, rund zwei Milliarden Euro für Elektromobilität in die Hand zu nehmen. Es ist die bislang größte Investition der 124-jährigen Unternehmensgeschichte.